JUNGE DEUTSCHE – LEBEN UND ERWACHSENWERDEN IN DEUTSCHLAND

Fragen und Antworten (FAQs)

Kann ich bei dem Projekt irgendwie mitmachen?

Auf jeden Fall, und ich bitte euch sogar darum. Siehe auch unter der Rubrik “Mitmachen”:

  1. Du solltest auf jeden Fall bei der Umfrage mitmachen
  2. Wenn dich eine Frage besonders beschäftigt, mach doch ein kurzes Video-Interview dazu (du über dich, mit Freunden oder Geschwistern – max. 2-3 Minuten) und lade es auf den YouTube-Kanal des Projekts. (hierzu bald genaueres)
  3. Du hast viele Freunde, hast Ideen oder kannst etwas, wovon du denkst, dass es das Projekt weiter bringt (bzgl. Webseite, Umfrage, Netzwerkarbeit, Verwertung der Auswertung, Berichterstattung, Fotografie, Filmkanal, Organisationsform, Rechliches, steuerliche Aspekte, etc.) und hast etwas Zeit, die du für das Projekt umsonst zur Verfügung stellen würdest? Ich freue mich über jegliche Unterstützung, denn mit jeder/m Mitstreiter/in wachsen die Möglichkeiten für die Zukunft.
  4. Du hast Lust hat mich auf einer Etappe mit dem Fahrrad (auf eigene Kosten) zu begleiten? Jederzeit und gerne. Einfach im aktuellen Tourbericht schauen, ob ich demnächst in deiner Nähe vorbeifahre. Bei Interesse, schick mir bitte eine kurze E-Mail. Wichtig ist mir zu erfahren, wer du bist und warum dich das Thema der jungen Generation/Nachhaltigkeit in der Gesellschaft besonders interessiert. Super ist natürlich, wenn du auch Lust hast, bei der Umfrage mitzumachen, ein wenig zu fotografieren oder filmen, oder etwas darüber zu schreiben. (Anschreiben bitte kurz und knackig)

Wer sind die “jungen Deutschen”, die Zielgruppe?

Die Zielgruppe für das Projekt sind alle in Deutschland lebenden der Altersgruppe 18-34 Jahre.

Die Altersgruppe ist die erste ins Berufsleben eintretende Gruppe von “digital Natives”, die den Übergang zur digitalen Gesellschaft und die dadurch entstehenden Herausforderungen bereits beim Eintritt ins Berufsleben erleben. Es ist für die Auswertung hilfreich, dass dieselbe Altersgruppe bereits Gegenstand eines Forschungsberichts des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales war, mit dem Titel “Was ist gute Arbeit? Anforderungen an den Berufseinstieg aus Sicht der jungen Generation”.

Auch wer jünger ist als 18 oder älter als 34, kann unter wahrheitsgemäßer Altersangabe gerne an der Umfrage teilnehmen.

Woher kommt der Titel?

Wir werden digitale Migranten oder “Natives” genannt, Krisenkinder, die Generation Y oder die Generation Praktikum …warum nicht einfach junge Deutsche?

Politisch korrekt müsste das Projekt “die junge in Deutschland lebende Generation” heißen, da Einwanderer und in Deutschland lebende Ausländer ebenso angesprochen werden sollen. Weil das als Web-Adresse aber zu lang und kompliziert ist, wurde daraus das einprägsame “junge Deutsche” mit www.jungedeutsche.de als Web-Adresse. Damit sollen sich dennoch alle die oben genannten angesprochen fühlen, wie bei der deutschen Fußball-Nationalmannschaft halt auch: die Spieler bei der letzten Fußball-WM hatten ihre Wurzeln in den verschiedensten Kulturen, aber zusammen waren sie die deutsche Nationalelf.

Woher kommt die Idee für dieses Projekt?

Ich weiß, dass Globalisierung für eine Volkswirtschaft internationale Chancen und mehr Wettbewerb bedeutet. Und dass die Digitalisierung unsere Kommunikationsweise und Arbeitsplätze verändert, erlebe ich jeden Tag. In der Zeitung lese ich, dass es Dank demografischen Wandels bald mehr alte als junge Menschen geben wird und wir uns den schönen Sozialstaat in der heutigen Form eigentlich jetzt schon nicht mehr leisten können.

Ich möchte Erlebnisberichte sammeln, um besser zu verstehen und darzustellen, wie diese Veränderungen unsere Leben beeinflussen. Erst mit dieser Art von Informationsgrundlage kann man gezielt daran arbeiten, dass sich etwas ändert und der unaufhaltsame Übergang zur digitalen Gesellschaft für die Betroffenen verträglich gestaltet wird.

Und weil es eine bislang private Initiative ist, für dich ich zwar Unterstützung in Form von Material gesponsert bekomme, aber kein Geld um die Projektausgaben zu bestreiten, mache ich mich mit dem Fahrrad auf. Für zwei Monate fahre ich kreuz und quer durch die Republik und übernachte als Couchsurfer bei Einheimischen. Auf dieser Tour unterhalte ich mich mit jungen Leuten wie dir und mir über die Themen Leben, Arbeit & Finanzen, Blick in die Zukunft, Politik & Engagement, Nachhaltigkeit und Reflektionen über diese Generation. In Form eines Blogs, Videocasts, Fotos und Statistikauswertungen berichte ich über die Ergebnisse.

Was sind die Ziele des Projekts?

Das steht unter der Rubrik “Vision und Ziele”.

Wieso fährst du mit dem Fahrrad?

Erstens, weil das Fahrrad das nachhaltigste Fortbewegungsmittel ist.

Zweitens, weil man mit dem Fahrrad das Land als Lebensraum viel bewusster erlebt und dadurch die Menschen, die man trifft und interviewt, besser versteht.

Drittens, weil sich Gespräche am Wegrand, in Dörfern und kleinen Städten viel leichter ergeben oder überhaupt erst möglich werden, ganz im Gegensatz zum Reisen per Bahn, Flug oder Auto. Reisen mit der Bahn hätte auch Charme, man ist nicht vom Wetter abhängig, kommt aber auch nur an Orte mit Bahnhöfen und lässt sich die ganze Landschaft dazwischen entgehen.

Wie finanziert sich dieses Projekt?

Im Moment wird das Projekt rein aus privaten Ersparnissen finanziert. Freundlicherweise haben sich einige Sponsoren bereiterklärt das Projekt mit Material zu Unterstützen. Ein großes Dankeschön geht dabei an die Bersportmarke VAUDE, die Fahrradmarke WINORA, das Online-Umfrage-Angebot von SURVEY MONKEY und an den VODAFONE Premium Store in Kempten.

Warum findet diese Fahrraddoku im Herbst und nicht im Sommer statt?

Die Idee für das Projekt entstand erst im Sommer und ich glaube an einen goldenen Herbst. Erst jetzt sind die meisten von euch wieder aus ihrem Urlaub zurück und bis nächstes Jahr wollte ich nicht warten.

Wie triffst du deine Interviewpartner?

Viele Gespräche werden sich einfach zufällig ergeben, am Wegrand oder Dönerstand, beim Einkaufen oder weggehen oder am Küchentisch bei einem Couchsurfing-Gastgeber. In Städten oder Dörfern werde ich aber auch gezielt nach bestimmten Bevölkerungsgruppen suchen, wie z.B. junge Eltern an Kinderspielplätzen, Berufstätige bei der Afterwork-Party, Studenten in der Uni-Mensa, Arbeitslose beim Behördengang, junge Kreative im WiFi-Cafe etc.

Was erwartest du dir persönlich davon?

Ein Drehbuch für diese Tour gibt es nicht und ich freue mich auf die Erlebnisse und Erkenntnisse, die ich durch dieses Projekt gewinne und teilen kann. Durch diese Arbeit hoffe ich, dass sich Fördermöglichkeiten für das von mir und einer kanadischen Dokumentarfilmerin initiierte “What Will We Be Projekt” ergeben. Dabei handelt es sich um ein internationales Jugendportrait, das über eine Internetplattform online Statistiken  generiert und den Nutzer in einen Pool visuell animierter Statistiken eintauchen lässt. Man kann sich dadurch nicht nur als Teil seiner Generation erleben und nach verschiedenen Kriterien vergleichen, sondern auch über YouTube-mäßig verknüpfte Videointerviews mehr über die Geschichten hinter den Statistiken erfahren.

In jedem Fall möchte ich weiter zu den Themen “junge Generation”, “Zukunft der Arbeit”, “Digitalisierung der Gesellschaft” arbeiten.

Was wird aus den Statistiken?

Viele der Ergebnisse verarbeite ich bereits während der Tour in Blog, Podcasts und Statistikauswertungen. Ich plane bis Ende Februar einen ausführlichen Bericht zu erstellen mit erfahrenen Kooperationspartnern. Eine Übersicht der Ergebnisse wird dann frei verfügbar auf der Webseite des Projekts abrufbar sein.

Wer schon früher an einem Zwischenstand interessiert ist, kann mich mit einer konkreten Frage gerne davor schon kontaktieren.

Wie repräsentativ ist die Studie?

Das Projekt führt zu einer Sammlung von Geschichten und den Erfahrungen vieler Menschen, denen ich rein zufällig begegne und die über das Internet an der online-Umfrage teilnehmen. Anders als bei vielen von Meinungsforschungsinstituten durchgeführten Studien gibt es hier Gesichter zu den Daten und persönliche Eindrücke, die sich über eine reine Telefonbefragung so nicht erreichen lassen. Außerdem kann man durch die differenzierte Gewichtung bestimmter Gruppen in der Auswertung Demografie gezielt berücksichtigen. Den finanziellen Aufwand, den andere Studien betreiben, wie zum Beispiel die Shell-Jugendstudie, könnte ich mir mit dem Projektbudget nicht leisten.

Sonst noch Fragen?

Mir bitte einfach eine Mail schicken und ich werde sehen, wie schnell ich antworten kann.

2 Antworten auf Fragen und Antworten (FAQs)

  1. Carina sagt:

    Hi Simon,

    ich habe zwar keine Frage, aber ich wollte dir trotzdem schreiben, wie toll ich das Projekt finde – und das ein Kemptner auf diese Idee kommt, finde ich besonders gut, da ich aus Börwang stamme – also eigentlich auch noch als Kemptnerin durchgehe ;) Leider bist du bei uns nicht direkt vorbei geradelt, so dass ich mich bei Deiner Umfrage im Internet beteiligen werde…
    Weiter so und noch viel Spass! Carina

  2. Deborah Lowry sagt:

    Dear Simon,I have a translation in English thanks to a beautiful young woman.Now I can track you and cheer you on.Wishing you well from Victoria, Your Canadian Fan xo

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