Unsere Story

 Wie können wir junge Menschen beteiligen,
um gemeinsam Zukunft zu gestalten?

Die Studie „Junge Deutsche“ wurde 2010 von dem Jugendforscher Simon Schnetzer gegründet, um junge Menschen einfach und professionell zu beteiligen und die Zukunft der Lebens- und Arbeitswelten in Schulen und Hochschulen, Unternehmen & Organisationen, in Kammern und Kommunen zu gestalten.

Warum gibt es die Studie „Junge Deutsche“?

Der Grund für die Existenz der Studie liegt letztlich darin, dass die Interessen junger Menschen bei Entscheidungen in Politik, Wirtschaft und Kommunen zu wenig Berücksichtigung finden. Um das zu ändern, hat Simon Schnetzer die Studie „Junge Deutsche“ als einfaches, professionelles Beteiligungstool entwickelt. Einerseits können Studienpartner damit genau ihre Zielgruppen beteiligen und in Entscheidungen einbinden. Andererseits führt Simon Schnetzer damit eine Repräsentativ-Befragung durch, um als Experte das Verständnis für junge Generationen und Miteinander zwischen Generationen zu fördern.

Wie wird die Studie „Junge Deutsche“ finanziert?

Die Durchführung der Studie „Junge Deutsche“ ist eine privat finanzierte Initiative des Jugendforschers „Simon Schnetzer“. In der Vergangenheit hat die Studie „Junge Deutsche“ finanzielle Unterstützung von der EU (Jugend in Aktion) und der Landesregierung NRW erhalten und nicht-monetäre Unterstützung von Vodafone, VauDe, SurveyMonkey, Winora.

Was ist das besondere an der Studie „Junge Deutsche“?

Die Forschungsmethodik beinhaltet Beteiligung von der Studienentwicklung bis zur Verwertung der Ergebnisse, für maximale Relevanz der Inhalte und Wirkung der Ergebnisse. Junge Menschen, die an der Befragung teilnehmen, bedanken sich regelmäßig, weil sie es wichtig finden, sich diese Fragen zu stellen und weil sie es gut finden, auf diese Weise Zukunft mitgestalten zu können.

Eine weitere Besonderheit ist, dass die Ergänzung der Datenerhebung (durch Studienpartner und Repräsentativbefragung) um eine Studientour mit dem Fahrrad und Zukunftsgestalter-Workshops vor Ort. Auf diese Weise sammelt der Studienautor Simon Schnetzer authentische Stories, um die Studienergebnisse zu erklären und Lösungsansätze, um die Herausforderungen zu meistern.

Was ist die Studiendefinition von „Junge Deutsche“?

„Junge Deutsche“ im Sinne der Studie sind alle jungen Menschen, die in Deutschland leben und im Alter von 14-39 Jahren sind. So ähnlich wie bei der „deutschen“ Fußball-Nationalmannschaft 🙂 Die Teilnahme junger Menschen, die nicht in Deutschland geboren wurden und in Deutschland eine neue Heimat finden, ist explizit gewünscht. Die Beherrschung der deutschen Sprache (bzw. unterstützende Übersetzung) und Zugang zum Internet sind jedoch Teilnahmevoraussetzungen.

Warum sind „Junge Deutsche“ 14-39 Jahre alt?

Die Altersabgrenzung für die Studie liegt daran, dass Junge Menschen in diesem Altersausschnitt besonders prägende Jahre im Erwachsenwerden und in der Verselbständigung erleben: Ende der Schulzeit, weiterführende Ausbildung oder Studium, Einstieg ins Berufsleben, Abnabelung von der Herkunftsfamilie, Partnerschaft und häufig Familiengründung. Aber irgendwo muss dann auch Schluss sein 🙂 Junge Deutsche, die jünger sind als 14 Jahre, sind auch interessant, aber die Befragung ist aus Gründen des Jugendschutzes für die Studie „Junge Deutsche“ zu aufwändig.

Forschungsmethode mit Fahrradfahren & Couchsurfing

Am Anfang war das Fahrradfahren und Couchsurfen im Rahmen der Studientour eine Notlösung und sportliche Herausforderung. Inzwischen gehört es einfach zur Studie dazu. Das Fahrrad ist ein sympathisches Transportmittel, mit dem man weit herum und wunderbar ins Gespräch mit Menschen kommt. Couchsurfing ist genial, um an unterschiedlichsten Orten in komplett unterschiedliche Lebenswelten junger Menschen einzutauchen. Die Stories vom Wegrand und den Wohnzimmercouches präsentiert Simon Schnetzer in seinen Studien, Vorträgen und Trainings. Zum Beispiel die Story, als er in der Stadt Crivitz in Mecklenburg-Vorpommern über Couchsurfing keine Couch fand. Der Pfarrer lud ihn spontan ein, im Pfarrhaus auf der Gemeindecouch zu schlafen. Das Highlight folgte am nächsten Morgen, als er die Jugendstories von 50 lustigen Crivitzer Seniorinnen mit Kuchen und Sahne serviert bekam.

Wichtige Ereignisse der Studie „Junge Deutsche“

  • 2021: Junge Deutsche 2021: Veröffentlichung der 5. Studie
  • 2020: Studiendurchführung „Junge Deutsche 2021“
  • 2020: D-A-CH Partnerstudien: Junge Österreicher*innen & Junge Schweizer*innen
  • 2019: Junge Deutsche 2019Veröffentlichung der 4. Studie
  • 2017: Junge Deutsche 2017 – Veröffentlichung der 3. Studie, Premiere der Repräsentativbefragung
  • 2016: Deutschlandtour & Studiendurchführung per Fahrrad & Couchsurfing
  • 2015: Junge Deutsche 2015 – Veröffentlichung der 2. Studie
  • 2014: Regionalstudie „Jung in NRW 2014“ – Studienpartner Landesregierung & Landsjugendring NRW (zur Studie)
  • 2013: Stadtstudie „Junge Kemptener“ – Studienpartner Stadtjugendring Kempten (Download)
  • 2013: Studien-Crowdfunding für die Fortsetzung der Studie mit Beteiligungsaktionen (Kampagne)
  • 2013: Studien-Barcamp in Berlin mit Teilnehmer*innen aus ganz Deutschland (Video)
  • 2012: Deutschlandtour & Studiendurchführung in Kooperation mit der Servicestelle Jugendbeteiligung und Finanzierung aus Brüssel & NRW
  • 2011: Junge Deutsche 2011 Veröffentlichung der 1. Studie 
  • 2010: Auszeichnung durch den Nachhaltigkeitsrat der Deutschen Bundesregierung
  • 2010: Brief vom Bundespräsidenten „Super, was sie da machen!“
  • 2010: Die Studie ist Youtuber der ersten Generation mit dem Kanal „Fahrraddoku“
  • 2010: Deutschlandtour & Studiendurchführung per Fahrrad & Couchsurfing
  • 2009: Die Idee zum Projekt entstand in der Zeit von Wirtschaftskrise und digitaler Transformation aus den großen Zukunftsfragen der jungen Generation

Junges Design für die Studie „Junge Deutsche“

Ein wichtiger Bestandteil der Studie Junge Deutsche ist das Design. Damit der Look nicht mit der Zeit in die Jahre kommt, arbeitet Simon Schnetzer immer wieder mit anderen jungen Designer*innen und Künstler*innen, um der Studie mit frischen Ideen ein neues Erscheinungsbild zu geben.

2010: Heiko Straßer – agentur singer
2011: Franziska Veh – Studio Franziska Veh
2015: Anja Dorn – White & Friends
2017: Patricia Marek – Marek & Mohr
2020: Fabian Karrer – Studio Erika